Was macht den Pagespeed sexy?

Der Pagespeed einer Website ist also für die Suchmaschinen ein betriebswirtschaftlicher Aspekt. Für den Benutzer entscheidet er, ob er auf der Seite bleibt, oder ob der User, was Google als einen ‘Short-Klick’ erkennt und entsprechend im Ranking bestraft, sofort wieder auf die Suchseite zurückkehrt. Grundsätzlich sind die Website Ladezeiten von 6 Attributen bestimmt.

1. Die Style-Sheets
Grundsätzlich von Nutzen bei der Optimierung von Pagespeed sind möglichst wenige CSS Dateien, die eingebunden sind. Der komplette Code steht am Besten in einem solitären Stylesheet. Dies bewirkt eine Reduzierung der Website Ladezeit, wobei es auch hier um den Cache geht. Die Stylesheets sind vorteilhafterweise im Header der Website unterzubringen. Alle redundanten CSS Dateien, auch überflüssige Fragmente von CSS Codes sollten entfernt werden. Inline-Styles, also die direkte Formmatfixierung sollten nach Möglichkeit vermieden werden. ‘To minfy’, das will meinen, dass unnötige Zeichen entfernt werden, sowie die Löschung von Kommentaren als auch Leerzeichen, sind essentiell. Vielen unbekannt, der Zeilenumbruch stellt ebenfalls ein Sonderzeichen dar. Attribute sollten generell mithilfe des Hex-Codes komprimiert werden. Um das Ziel der Optimierung zu erreichen, ist eine W3C valider Quellcode notwendig. Von großem Vorteil das gute Ineinandergreifen der diversen HTML Elemente, letztlich ein bis auf das äußerste abgespeckter Quellcode.

2. Die Cache Funktion
In Seiten mit CMS System kein Problem, weil schon integriert. Seiten also, die beispielsweise mit Typo3 oder auch WordPress erstellt worden sind, verfügen über dieses Ausstattungsmerkmal. Mit dieser Funktion ist es möglich, besonders ausgewählte Seiten im Cache des Users zu deponieren. Regelmäßig lassen sich derartige Justierungen der Seiteneinstellungen in der .htaccess regulieren.

3. Videos und Bilder
Ein wichtiger Aspekt, denn diese Dateien sind eine schwergewichtige Last an Daten, Ursache für die langsame Ladezeit der Site. Es gilt also ein Format zu verwenden, das möglichst kleine Datenmengen benötigt, bei die Komprimierung optimal ist. Dies wird bei Bildern regelmäßig das ‘JPG’ Format sein. Weiter wichtig ist, eine möglichst kleine Zahl von Pictures von fremden Quellen, Seiten herunterladen zu lassen. Ein wichtiger Tipp ist es auch, die Bilder nicht im Quellcode zu skalieren. Es existieren Plugins, die das Heraufladen der Pictures dem Scrollverhalten des Nutzers anpassen. So gibt es für WordPress Seiten beispielsweise das Plugin ‘LazyLoad’. Leider sind bei eingebundenen YouTube Videos im Code keine Optimierungsmaßnahmen machbar.

4. HTML, JS, Plugins
Scripts und auch notwendige Plugins sind vorteilhafterweise im Footer platziert. Nur wenn sie unbedingt am Beginn des Quellcodes benötigt werden, sind sie dort richtig. Die Einbindung gigantischer Bibliotheken ist logischerweise strikt zu vermeiden.

5. Der Web-Server
Die Basis des Runs einer Website liegt auch beim Host. Ist das Hostingpaket ein sehr günstiges, wird der Pagespeed entsprechend gedämpft sein. In Internet gilt ‘Money is quality’. Am Besten ist sicherlich ein Server mit viel Speed, ein leistungsfähiger, eigener Server. Eine Verbesserung der Geschwindigkeit bei bestehenden Systemen wird technisches SEO genannt, also eine technische Optimierung.

7. Die Browserarchitektur
Ausgesprochen wichtig für den Pagespeed ist die Art und Weise, wie der Browser aufgebaut ist. Ein entscheidender Faktor für die letztliche Performance des Internetauftritts, ein schwerwiegender Indikator. Hier ist vor allem das Rendering des Browser von Bedeutung. In herkömmlichen Browserinstallationen funktioniert der komplette Browser in einem singulären Prozess eines Betriebssystems. Der JavaScript-Code, der die Benutzeroberfläche des Browsers steuert, funktioniert also in dem gleichen Prozess, wie auch der Content der Webseiten, der ja auch nichts anderes als auszulesender Code ist. Eine zukünftige Technik der Browser wird die Benutzeroberfläche getrennt vom Content der Webseite ausführen. Firefox entwickelt hier gerade unter dem Stichwort Electrolysis (e 10s) den sogenannten Multiprozess-Firefox.

 

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